Wie kann die Weiterbildung eines einzelnen Mitarbeiters das ganze Unternehmen voranbringen? Bei SOBY richten wir unsere Weiterbildungsangebote nach den Interessen unserer Mitarbeiter und den Anforderungen des Marktes aus. Dabei interessiert uns auch, wo das neu erworbene Wissen über den ursprünglichen Anlass hinaus noch nützlich sein könnte.
Die Mitarbeiter bei SOBY haben unterschiedliche Aufgaben, Interessen und Vorstellungen von ihrer beruflichen Entwicklung. Deshalb arbeiten wir nicht mit einem festen Weiterbildungsprogramm, sondern orientieren uns am Einzelnen. Manche Mitarbeiter benötigen neue Kompetenzen für ihre täglichen Aufgaben, während andere neue Fachgebiete kennenlernen oder sich beruflich in eine andere Richtung entwickeln möchten.
„Es ergibt wenig Sinn, alle Mitarbeiter zu denselben Schulungen zu schicken. Wir schauen lieber darauf, was der Einzelne braucht und worin er sich weiterentwickeln möchte. Manchmal geht es um neue Anforderungen oder Aufgaben. Manchmal möchte ein Mitarbeiter aber auch einfach etwas Neues lernen. Dafür soll ebenfalls Raum sein“, erklärt Mette Frantsen, Mitinhaberin und Geschäftsführerin von SOBY.
Neues Wissen lässt sich oft vielseitiger nutzen, als wir ursprünglich gedacht haben. Diese Erfahrung haben wir unter anderem bei unserer Beschäftigung mit der grünen Transformation gemacht.
Anfangs ging es darum, neue Anforderungen an die Dokumentation zu verstehen. Im Laufe der Zeit wurden wir jedoch neugierig, ob sich das neu erworbene Wissen auch bei der Materialauswahl, in unseren Produktionsprozessen und bei der Produktentwicklung nutzen lässt.
Dadurch hat sich unsere Arbeitsweise im gesamten Unternehmen verändert. Wenn wir dieser Neugier Raum geben, erkennen wir neue Möglichkeiten und können die Entwicklungen in unserem Markt aktiv mitgestalten, statt nur auf Veränderungen zu reagieren.
Neues Wissen kommt nicht nur durch Schulungen und Weiterbildungen ins Unternehmen. Bei SOBY bilden wir auch die nächste Generation von Fachkräften aus. Unsere Auszubildenden sammeln praktische Erfahrungen in der Produktion und lernen von Kollegen mit langjähriger Berufserfahrung. Dabei stellen wir fest, dass das Lernen in beide Richtungen funktioniert.
„Wir haben viele qualifizierte Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung, und dieses Fachwissen möchten wir gerne weitergeben. Gleichzeitig sind wir offen dafür, dass junge Menschen auch neue Ideen und Kenntnisse mitbringen. Sie hinterfragen oft Arbeitsweisen, die für uns seit vielen Jahren selbstverständlich sind. Und daraus können auch wir etwas lernen“, erklärt abschließend Morten Frantsen, Mitinhaber und Geschäftsführer von SOBY.
Mit der Übernahme von SOBY im Jahr 2015 wurde Morten Frantsen und Mette Frantsen die dritte Generation an der Spitze des Familienunternehmens. Seitdem führen sie die Unternehmenskultur weiter und entwickeln das Unternehmen kontinuierlich weiter.